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Der
Hannoversche Schweißhund stammt, wie ein Großteil aller Jagdhunde heute,
von der
Keltenbracke ab. Zwischen den Keltenbracken und
dem Hannoverschen Schweißhund liegen
Jahrhunderte der Entwicklung. Tatsächlich bekam der Hannoversche
Schweißhund erst Ende des
19. Jahrhunderts seinen heutigen Namen. Die
damals verwendeten Hunde sind die wahrscheinlichen
Vorfahren der Leithunde. Fast unverändert wurde aus dem alten Leithund,
dessen Zweck es war, eine
gesunde Fährte zu halten und auszuarbeiten, der Hannoversche Schweißhund
gezüchtet. Der HS
stammt von Nachkommen des berühmten Hubertushundes ab, dessen Deutsche Linie
die schwere
Solling-Leitbracke war. Diese kreuzten Hannoversche
Jäger um 1800 mit der leichteren roten Heidbracke
und einem ebenfalls leichten Harzer Brackenschlag
und schufen so den berühmten Hannoverschen
Schweißhund. An seine Ahnen erinnert er noch heute durch den ernsten Ausdruck
und die Gesichtsfalten
sowie die Farbe des Haarkleides. Er ist neben seinen hervorragenden jagdlichen Eigenschaften sehr ruhig,
aber gleichzeitig so scharf, dass er ein verwundeten
Hirsch festhält oder so lange verbellt, bis der Jäger
kommt, um den Fangschuss anzutragen.

Rasseporträt
Der Rassestandard des
Hannoverschen Schweißhundes liegt bei einer Widerristhöhe von 47-52 cm bei
der
Hündin und 50-54 cm beim Rüden. Das Maximalgewicht sollte 40 kg nicht
überschreiten. Der Hund hat ein
kurzes und dichtes Haar und die Farbe variiert von hirschrot bis dunkel gestromt. Der HS wird und sollte fast
ausschließlich zur Nachsuche auf Hochwild verwendet werden, da dies sein
Spezialgebiet ist. Seine
Aufgabe erledigt der Hund freudig und konzentriert. Jedoch braucht der
Hannoversche Schweißhund in seiner
heimischen Umgebung viel Zuneigung und Abwechslung. Vom Charakter ist der Hund
ausgeglichen und ruhig.

Herbst
2011

FCI Gruppe 6 Lauf- und Schweißhunde, FCI Standard- Nr. 213
"Amba
von der Schorfheide" mit 6 Monaten, Mutter "Dana vom Vorstenberg" aus dem Solling.

Dana war FCI-Weltsieger 2006 und VDH-Sieger Leipzig 2006
(09.02.03-19.02.08)

Hannoversche Schweißhunde von der Schorfheide


Attila von der Schorfheide, ZB Nr. DRV-812148,
gew. 18.11.2007
HD-Frei, Formwert: Vorzüglich 1.Platz, mit
Zuchttauglichkeitsprüfung
Brauchbarkeitsprüfung Brandenburg, steht im Nachsucheneinsatz

Attila hat ein sehr
freundliches, ruhiges Wesen, ist kerngesund und bestens
sozialisiert, sehr kinderlieb, fährt gerne Auto, läuft gerne am Fahrrad und
liebt
seine Leute. Wir haben für ihn einen sehr guten Platz in NRW gefunden.
Wir danken für das große Interesse. Weidmannsheil
Ausbildung
Die Nachsuche auf krank geschossenes oder im Straßenverkehr
angefahrenes Hochwild sind
die heute vorwiegenden Aufgaben des Hannoverschen Schweißhundes. Ihre
außergewöhnliche
Fähigkeit eine einen Tag alte oder noch ältere Fährte von krank
geschossenem Wild einige
Kilometer, selbst bei widrigen Wetterbedingungen nachzusuchen machen sie zu
einer wertvollen
Hilfe bei der Jagd. Sie sind ruhig im Wesen und bedürfen einer langwierigen
Ausbildung.

Attila von der Schorfheide mit 3 Monaten
Entsprechend der Aufgaben
wird bereits beim Welpen durch Futterschleppen und Heranführen
an erlegtes Hochwild Fährtenwille und Beutetrieb geweckt. Im ersten und zweiten
Lebensjahr
steht nach alter Hirschmannschule die Einarbeitung auf der kalten, gesunden
Einzelfährte im
Vordergrund. Dazu wird zum Beispiel eine speziell eingearbeitete Fährtensau genutzt.

Fährtensau "Lilli" mit ihrer Führerin bei
der Arbeit.

Ein einzeln ziehendes Alttier in der Schorfheide. Jetzt muss man sich den
Verlauf der gesunden
Fährte genau einprägen, um einige Stunden später auf der kalten Gesundfährte
mit dem jungen
Schweißhund zu arbeiten.

Amba bei ersten kurzen Suchen im Revier. Sehr effektiv
ist der Einsatz von speziellen
Fährtenschuhen, mit denen Fährten von verschiedene
Wildarten problemlos
getreten werden können.

erste Kontakte mit Hochwild


Anneliese und Amba

Regelmäßig werden getretene Fährten mit den
jungen Hunden gearbeitet. Die Standzeit
der Fährten betrug bei den 6 Monate alten Hunden bereits 8 Stunden. Jedoch
dürfen sie
noch nicht zu lang sein und am Ende muss der Hund immer Erfolg haben.

Für die jagdliche
Brauchbarkeit ist der allgemeine Gehorsam eines Jagdhundes wichtig. Die
6 bis 8 Monate jungen Hunde lassen sich bereits ablegen.

Dasco, genannt Ohle
arbeitet mit 5 Monaten eine getretene Muffelfährte

Kurze Ablenkung durch eine frische
Damwildverleitung. Mit Ruhe und Geduld nimmt er die
gerechte Fährte wieder auf.

Nanu, da ist doch was. Deutlich zeigt der
Hund das Stück an.

Das Muffellamm am Ende der Fährte wird zunächst vorsichtig angenommen.


Dasco vom Jeseriger See

Wasserfreude im August 2008

Amba in ihrem Element


Amba und Alfa

Attila von der Schorfheide mit 11 Monaten, er wiegt bereits 32 kg.

Alfa wartet am Anschuß

das Gespann auf der Schweißfährte

Gemeinsam mit den Bracken stellte Amba
diesen schwer kranken Keiler.

Amba und Attila mit 12 Monaten

Attila und Amba sammeln erste Erfahrungen in der
Praxis


18.11.2009, Amba und Attila an ihrem zweiten
Geburtstag. Beide haben bereits erfolgreich die
Brauchbarkeitsprüfung in Brandenburg zur Nachsuche auf Schalenwild abgelegt.

Amba von der Schorfheide, November 2009

Amba von der Schorfheide, Januar 2011
Alle Welpen sind an sehr gute Plätze gegangen.

Hannoverscher
Schweißhund mit Ungarischen FCI-Papieren, genannt Rocky, der Vater des Wurfes

1.Mai 2011, es sind zwei Rüden und fünf Hündinnen.

Die Geburtsgewichte lagen
alle über 500 Gramm und sind somit kräftig und vital.

Die Kleinen von der
Schorfheide mit 4 Wochen erobern den Garten.

Mittagsruhe mit Mama


Ein gelungener Überfall auf
Mama Amba, vorbei ist es mit der Ruhe.

Mit fast 6 Wochen haben sich
die Welpen prima entwickelt




Das gesamte Grundstück wird
erobert.

Frühprägung der Welpen


Problemlos meistern sie ihre
ersten Wildkontakte.


hier am Damwild

total lecker !


Auch Grandel
hat nun ein neues Revier mit netter Jägerfamilie gefunden.


Alle Welpen sind in jagdliche Hände gegangen und ich freue mich von meinen
Welpen später
wieder etwas zu hören. Weidmannsheil !

Amba zu Besuch in Mecklenburg- Vorpommern bei ihrem Sohn Grizzly im Oktober 2011

HS Greta grüßt aus Schleswig Holstein
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Dana mit ihrem einzigen Wurf vom 18.11.2007

Alfa, Adelheid, Anneliese, Afrika, Anna und Amba

und der einzige Sohn
Attila
Afrika

Die Welpen sind zur Zeit sehr aufmerksam und aufnahmebereit. Das künftige
Verhalten des
Hundes in seinen Grundzügen wird durch die Prägung festgelegt. Erfahrungen aus
dieser
Phase haften ein Leben lang. Eine große Verantwortung für den Züchter.
Bei allem kann er
einfühlsam helfen, unterstützen und fördern.


Amba von der Schorfheide, ZB-Nr.812152,
hier mit 4 Monaten,
sie wird den Platz ihrer Mutter bei uns einnehmen

Amba sammelt erste Erfahrungen am
Schwarzwild, Nov. 2008

2010, der erste Wurf von Amba

Ausflug mit Mama durchs Revier, bei uns ist Schwarzwild sehr standorttreu


Alle Welpen haben tolle Plätze in
Hochwildrevieren in Kanada, der Schweiz und Deutschland gefunden.


Elch hat seine erste Jagdsaison in Kanada bei
seinem Berufsjäger erfolgreich erlebt. Er konnte schon
Hirsch und Bär finden. Neben einer vorzüglichen Nasenleistung zeigt er früh
seine gute Wildschärfe.

Herbst 2011, Elch hat nun seine 2. Jagdsaison
hinter sich und konnte schon richtig harte Nachsuchen
meistern. Hier auf dem Foto ist er mit einem starken Maultierhirsch, den er
auch gestellt hatte, zu
sehen. Es grüßt aus Kanada Patrick G. Wir wünschen dem erfolgreichem Gespann
weiterhin viel
Weidmannsheil
!

Einstein im Dezember 2010, er wiegt bereits 31kg

Einstein absolvierte im September 2011 die
Brauchbarkeitsprüfung für Brandenburg
Fachgruppe A + D und hat bereits einige erfolgreiche erschwerte Nachsuchen in
den
heimischen Revieren der Schorfheide gemeistert.

"Einstein von der Schorfheide" zeigte die beste Schweißarbeit an
diesem Tag

Egli`s Chilli lebt in der
Schweiz und konnte auch seine hohe Leistungsbereitschaft unter Beweis stellen.

Emil hat sich auch zu einem Prachtburschen mit
einer sehr guten Nase entwickelt. Er wird im
Bayrischem Forstdienst erfolgreich geführt.


Dana stellt ein Stück Schwarzwild, hier einen
Überläufer. Rechts junger Rothirsch im Bast.

Ein Rudel Damwild im Altholzbestand.

Ergebnis erfolgreicher Nachsuchen auf Dam-
und Rotwild.

Ein führendes Alttier aus der Sicht des
Hundes. Rotwild kann sehr wehrhaft sein. Es schlägt
blitzschnell gezielt mit den Vorderläufen.


Dana findet das bereits verendete
Muffelschaf. Rechts nach erfolgreicher Hetze auf ein Rotkalb.


Bei diesem Wetter im Dezember hat das Schwarzwild keine Not. Die Führungsbache
sichert und die Rotte kann
in aller Ruhe der Futtersuche nachgehen.


Amba

Attila und Amba sind
beide HD-Frei und mit Vorzüglich 1.Platz bewertet
worden.

Attila meistert seine ersten Nachsuchen

Attila an seinem Stück

Amba


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Telefon: 039858 63759

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